| September bis November | Kinopalast Nürtingen |
"Starke Filme für Menschenrechte"Die Filmreihe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Nürtingen und dem Kinopalast Nürtingen wird fortgesetzt. Das Programm werden wir hier veröffentlichen und Flyer werden auch wieder ausgelegt. |
| So19. Sept.17:45 UhrMi22. Sept.20:15 Uhr | Kinopalast Nürtingen
|
Starke Filme für Menschenrechte: DrachenläuferDrama, USA, 2007, 122 min, Regie: Marc Forster Anfang der 70er Jahre sind die beiden in Kabul lebenden Jungen Amir und Hassan dicke Freunde, bis Amir seinen Freund eines Tages in einer Notsituation im Stick lässt. Die Freundschaft geht in die Brüche und mit dem Einmarsch der russischen Armeen in Afghanistan trennen sich ihre Wege endgültig. Amir wächst in Amerika auf, Hassan in einem Armenviertel, das unter der Schreckensherrschaft der Taliban leidet. Jahre später führt ein Anruf Amir plötzlich zurück in seine alte Heimat und er beginnt die Suche nach Hassans Sohn, der in den Händen der Taliban ist. |
| So17. Okt.17:45 UhrMi20. Okt.20:15 Uhr | Kinopalast Nürtingen
|
Starke Filme für Menschenrechte: EisenfresserDokumentarfilm, Deutschland 2007, 85 min, OmdtU.Regie: Shaheen Dill-Riaz Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack-Werften im Süden des Landes anzuheuern. An den Stränden von Chittagong zerlegen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe aus den Industrieländern. "Eisenfresser" konfrontiert uns mit einem ausgeklügelten System von Ausbeutung und Abhängigkeit. Gerade diejenigen, die die gefährlichsten und härtesten Arbeiten erledigen, geraten in eine ausweglose Schuldenfalle, der nur die wenigsten entkommen können. |
| 10. Nov.20.00 - 22.00 Uhr | Kulturkantine, Plochingerstr. 14, Nürtingen |
Vortrag "Bürgerkrieg oder Businesskrieg"
Gemessen an Rohstoffvorkommen, Wasserkraftpotential und Biodiversität ist der Kongo ist eines der reichsten Länder. Doch die Bevölkerung des Landes gehört zu den ärmsten der Welt. Seit 15 Jahre tobt vor allem im Osten des Landes ein Krieg, der bisher schon mehr als 5 Millionen Menschenleben gefordert hat. Dieser Krieg wird häufig als Bürgerkrieg bezeichnet. Handelt es sich wirklich um einen Bürgerkrieg - oder um einen Businesskrieg?
Referent: Herr Vianey Mushegera/DR Kongo, Nürtingen Gemeinsame Veranstaltung von der Beauftragten für Flüchtlingsfragen im Ev. Kirchenbezirk NT, dem Arbeitskreis Asyl Nürtingen und Frauen aus aller Welt. Im Rahmen der Friedens- und Eine Weltwochen Nürtingen 2010. |
| 20. Nov. | Kulturkantine Nürtingen |
18. Benfizkonzert mit den Rocking Daddies |
| So28. Nov.17:45 UhrMi01. Dez.20:15 Uhr | Kinopalast Nürtingen
|
Starke Filme für Menschenrechte: Ein Augenblick FreiheitDrama, Frankreich, Türkei, Österreich 2008, 110 min, OmdtU.Regie: Arash T. Riahi In einem heruntergekommenen Hotel in Ankara kreuzen sich die Schicksale dreier Flüchtlingsgruppen, die hier auf ihre Visa und die Einreisebewilligungen für die Reise nach Westeuropa warten. Jeder von ihnen hat ein schweres Schicksal mit im Gepäck, ist aus dem Iran aufgrund von Verfolgung, Diskriminierung und Folter geflohen, hat unglaubliche Strapazen hinter sich gebracht, um endlich ein neues Leben zu wagen. Und nun warten sie gemeinsam mit anderen in den endlosen Schlangen vor dem UN-Gebäude in Ankara, immer zwischen Hoffnung, Vorfreude und Angst schwankend. Denn auch in der Türkei haben die Geheimdienste ihre Spitzel überall. Und als illegale Flüchtlinge müssen sie auch die Razzien der Polizei fürchten, bis sie endlich vom UNHCR anerkannt worden sind. |
| So23. Jan 201117:45 UhrMi26. Jan. 201120:15 Uhr | Kinopalast Nürtingen
|
Starke Filme für Menschenrechte: Reich des Bösen – Fünf Leben im IranDokumentarfilm, Deutschland, Iran 2007, 90 min, OmdtU, Regie: Mohammad Farokhmanesh Denkt man an den Iran, denkt man an Ahmadineschad und Atombomben. Aber wie sieht dort der Alltag aus? Das Bild des Irans wird hierzulande vor allem durch eine kritische und oft einseitige Berichterstattung in den Medien geprägt. Mohammad Farokhmanesh hat die iranische Hauptstadt Teheran besucht und porträtiert die Lebensrealität einer modernen islamischen Gesellschaft zwischen Vorurteilen und Identitätsfindung. Er begleitet zwei Frauen, zwei Männer und ein junges Mädchen in ihrem Alltag inmitten der islamisch geprägten Gesellschaft des heutigen Irans und gewährt dabei einen Blick hinter die Kulissen des Gottesstaates. |