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"Starke Filme für Menschenrechte"Fortsetzung der Filmreihe in Zusammenarbeit mit dem Kinopalast Nürtingen und der VHS Nürtingen. Schwerpunkt waren Filme über den Konflikt Israel/Palästina.
Herz von Jenin
Zwei Aufführungen von „Das Herz von Jenin“ waren geplant. Wegen des überwältigenden Erfolgs wurden es fünf Termine, an denen wir in Zusammenarbeit mit der VHS und dem Kinopalast Nürtingen den Dokumentarfilm zeigten. Am 20. Januar diskutierte Regisseur Marcus Vetter vor ausverkauftem Haus mit den Zuschauern. Sein Film zeigt die Auswirkungen der Gewalt im Nahen Osten aus ganz persönlicher Sicht. Ismael, der Vater eines von israelischen Soldaten getöteten palästinensischen Jungen, besucht in Israel die Kinder, denen die gespendeten Organe seines Sohnes das Leben gerettet haben. Regisseur Marcus Vetter hat das Schicksal der Menschen im Westjordanland nicht losgelassen. Aus Nürtingen konnte er insgesamt Spenden in Höhe von 1254 Euro mitnehmen. Damit wurde symbolisch die Patenschaft eines Sitzes im alten verfallenen Kino in Jenin übernommen, das Vetter mit viel freiwilliger Hilfe zu einem Kulturzentrum aufbaut. Der Kinopalast Nürtingen spendete Vetter zudem eine Leinwand für Open Air Vorführungen und einen Zweiersitz Kinostühle, die wir zugunsten des Projkets versteigerten. Wer sich für das Projekt interessiert: Homepage Cinema Jenin, Flyer Cinema Jenin Vielen Dank an alle Spender und alle, die zum Erfolg beigetragen haben.
Paradise Now
Lemon Tree
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| März |
Stand "Geiseln der Gewalt - Frauen im Irak"100 Postkarten und fast 50 Unterschriften auf einer Petitionsliste konnten wir zu dieser weltweiten Postkartenaktion beitragen.Dabei wurde der irakische Präsidenten Maliki dringend gebeten, in Zusammenarbeit mit irakischen Menschenrechtsverteidigerinnen Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen zu entwickeln und insbesondere • alle Gesetze zu revidieren, welche Frauen diskriminieren. Bei Gewaltverbrechen gegen Frauen sollen keine mildernde Umstände aufgrund der „Ehre“ gelten; • die nötigen Mechanismen vorzusehen, damit Gewaltverbrechen an Frauen rasch und gründlich untersucht und die Täter rechtlich belangt werden; • bedrohte Frauen angemessen zu schützen, unter anderem durch die Bereitstellung von Frauenhäusern und beschränkende Maßnahmen gegen die potentiellen Täter; • das Verbot von Zwangsehen rigoros durchzusetzen. |
| Mai |
Stand "Gewerkschafter"Bei der 1.-Mai-Veranstaltung des DGB waren wir mit einem Stand vertreten. Wir informierten zu 3 Fällen von Verfolgung und Bedrohung von Gewerkschaftlern im Iran, in Vietnam und Kolumbien. |
| Juni |
Stand "Wohnen in Würde"Mit einem weiteren Stand zur Kampagne "Wohnen in Würde" sammelten wir Unterschriften gegen illegale Zwangsräumungen in Nairobi und Phnom Penh. Als Illustration und Blickfang hatten wir einen kleinen Bagger. |